WORKSHOPS FREIBURG

Die Geschichte der Stadt Freiburg ist eng mit dem Silberbergbau verbunden. Im Mittelalter gab es zudem viele Edelsteischleifereien. Im nahen Waldkirch ist eine komplette historische Schleifwerkstatt erhalten, die nach Vereinbarung besichtigt werden kann. Freiburg zählt zu den beliebtesten Tourismusdestinationen. Übernachtungsmöglichkeiten sollten deshalb frühzeitig gebucht werden. Der historische Stadtkern ist zugleich das lebendige Zentrum des heutigen Freiburg. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Freiburger Münster, dessen Turm zu den Meisterleistungen gotischer Architektur zählt. Rund um das Münster und den Münsterplatz, wo von Montag bis Samstag ein Markt stattfindet entdecken Besucher die verwinkelten Gassen und beeindruckenden Bauten der historischen Altstadt. Dazu kommen zahlreiche Museen, Galerien und Theater, das kulinarische Angebot ist international. Freiburg ist ein sonnenverwöhnter Ort und eignet sich durch seine Lage hervorragend als Ausgangspunkt für Tagesausflüge in den Schwarzwald oder zu den Badeseen.

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Die Werkstatt in der Zasiusstraße im Freiburger Stadtteil Wiehre liegt unweit vom Stadtzentrum und war ursprünglich eine Eisenschmiede. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten entstand eine Schmuckwerkstatt mit bis zu 10 voll ausgestatteten Arbeitsplätzen.

Informationen über Unterkunftsmöglichkeiten:
www.visit.freiburg.de

Kurswerkstatt Freiburg

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WORKSHOPS IN FREIBURG PROGRAMM 2024

Sommerkurse

Nr.
KW
Datum
Inhalt
Dozenten
Preis €
Fee CHF

06

26

21.07. – 26.07.

Benedetti

  780,-

  790,-

07

27

28.07. – 02.08.

Rasch

  780,-

  790,-

Vom 03. August bis 07. September finden keine Kurse statt

08

37

08.09 – 13.09.

Zock

780,-

09

38

15.09 – 20.09.

Terajima

  780,-

  790,-

10

39

22.09 – 27.09.

Schulte

  780,-

  790,-

11

40

29.09 – 04.10.

Rodigari

  780,-

  790,-

Fortlaufende Kurse Schmuckgestalten

Frühjahr – Sommer     1 Termin pro Woche

Tag
Kursbeginn
Kursende
Zeit
Stunden
VHS
Euro

Dienstag

09. Januar

19. März

09:15 bis 12:15 Uhr

10 x

340,-

Dienstag

09. April

25. Juni

09:15 bis 12:15 Uhr

10 x

340,-

Dienstag

12. Dezember 2023

20. Februar 2024

19:00 bis 22:00 Uhr

8 x

VHS

240,-

Dienstag

27. Februar

30. April

19:00 bis 22:00 Uhr

8 x

VHS

240,-

Dienstag

07. Mai

09. Juli

19:00 bis 22:00 Uhr

8 x

VHS

240,-

Mittwoch

10. Januar

20. März

16:00 bis 18:30 Uhr

10 x

285,-

Mittwoch

10. April

03. Juli

16:00 bis 18:30 Uhr

10 x

285,-

Mittwoch

10. Januar

20. März

19:00 bis 22:00 Uhr

10 x

340,-

Mittwoch

10. April

03. Juli

19:00 bis 22:00 Uhr

10 x

340,-

Donnerstag

11. Januar

21. März

09:15 bis 12:15 Uhr

10 x

340,-

Donnerstag

11. April

04. Juli

09:15 bis 12:15 Uhr

10 x

340,-

Herbst – Winter     1 Termin pro Woche

Tag
Kursbeginn
Kursende
Zeit
Stunden
Euro

Dienstag

08. Oktober

17. Dezember

09:15 bis 12:15 Uhr

10 x

340,-

Dienstag

08. Oktober

03. Dezember

19:00 bis 22:00 Uhr

8 x

240,-

Dienstag

10. Dezember

11. Februar 2024

19:00 bis 22:00 Uhr

8 x

240,-

Mittwoch

09. Oktober

18. Dezember

16:00 bis 18:30 Uhr

10 x

285,-

Mittwoch

09. Oktober

18. Dezember

19:00 bis 22:00 Uhr

10 x

340,-

Donnerstag

10. Oktober

19. Dezember

09:15 bis 12:15 Uhr

10 x

340,-

Die angegebenen Preise beinhalten nur die Kursgebühr. Bitte Detailprogramme anfordern.
Anmeldung VHS (Volkshochschule Freiburg): Telefon (0761) 3 68 95 10. E-Mail: info@vhs-freiburg.de.
Programmänderungen vorbehalten

Wochenendkurse    März bis Dezember

1, 13  Schmuckgestalten

Datum
Tage
Zeit
VHS
Euro

15. – 17. März

Freitag abend
Samstag
Sonntag

17:00 bis 20:00 Uhr
9:30 bis 17:00 Uhr
10:00 bis 17:00 Uhr

VHS

190,–

25. – 27. Oktober

Freitag abend
Samstag
Sonntag

17:00 bis 20:00 Uhr
9:30 bis 17:00 Uhr
10:00 bis 17:00 Uhr

VHS

190,–

In diesen Wochenendkursen werden spielerisch die Grundlagen der Schmuckherstellung wie Sägen, Biegen, Feilen und Löten etc. vermittelt. Von Anfang an können die Teilnehmenden eigene Ideen realisieren. Interessenten mit Vorkenntnissen finden in diesen Kursen bei der Realisierung auch anspruchsvoller Entwürfe professionelle Unterstützung.
Kursleitung: Felix Urs Stüssi Goldschmied, Gemmologe DGemG, Diplomdesigner FH.

2  Handgestrickte Silberketten

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Datum
Tage
Zeit
VHS
Euro

14. April

Sonntag

10:00 bis 17:00 Uhr

VHS

110,–

In diesen Kursen wird eine erste Kette aus feinem Silberdraht auf einer Strickliesel mit 9 Dornen hergestellt, danach haben die meisten Teilnehmenden ausreichend Übung um anschließend zu Hause mit wenigen Werkzeugen verschiedene Ketten anzufertigen. Strickliesel, Nadel, Silberdraht und Bajonettverschlüsse können von den Teilnehmenden erworben werden.
Kursleitung: Bärbel Falk aus Wolfach im Schwarzwald ist Goldschmiedin und Mediatorin. Sie hat an der Goldschmiedeschule Pforzheim von Hans Kasper das Kettenstricken gelernt.

3, 14  Ringe für Partner (Freundschaftsringe - Trauringe)

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Datum
Tage
Zeit
VHS
Euro

20. – 21. April

Samstagabend
Sonntag

17:00 bis 20:00 Uhr
9:00 bis 18:00 Uhr

VHS

150,–

09. – 10. November

Samstagabend
Sonntag

17:00 bis 20:00 Uhr
9:00 bis 18:00 Uhr

VHS

150,–

In diesem Kurs kann dieses sehr persönliche Symbol der Verbundenheit für Partner von der eigenen Idee bis zum fertigen Ring in Gold und Silber mit, oder ohne Stein selbst angefertigt werden. Eingeladen sind sowohl Paare, die gemeinsam diese Ringe gestalten oder einzelne Teilnehmende die Freund oder Freundin überraschen möchten. Nach ein Einführung in die Thematik und die zur Herstellung notwendigen Grundlagen werden Ideen entwickelt und unter kompetenter Anleitung in einer gut eingerichteten Goldschmiedewerkstatt ausgeführt. Das Material wird individuell abgerechnet. Kursleitung: Felix Urs Stüssi
für weitere Informationen …

4, 12 Fassen von Edelsteinen

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Datum
Tage
Zeit
VHS
Euro

27. – 28. April

Samstag
Sonntag

09:30 bis 17:00 Uhr
09:30 bis 17:00 Uhr

340,–

12. – 13. Oktober

Samstag
Sonntag

09:30 bis 17:00 Uhr
09:30 bis 17:00 Uhr

340,–

Die Herstellung von Fassungen kann viel Zeit beanspruchen. Deshalb werden zu Übungszwecken Fassungen mit Stein zur Verfügung gestellt. Diese Kurse sind für Teilnehmende ohne oder mit geringen Vorkenntnissen, für Fortgeschrittene und Goldschmiede konzipiert. Talentierte Kursteilnehmenden können mit schwierigeren Fassungen wie Verschnitt-, Kornfassungen, Einreiben, usw. arbeiten. Der Umgang mit Sticheln, Pranteln und Fasserhandstück am Hängebohrmotor wird geübt.
Kursleitung: Roland Vogt. Lehre zum Schmucksteinfasser in Pforzheim. Gründung einer eigenen Werkstatt. Mitarbeit beim Aufbau indischer Berufschulen im Auftrag der GTZ (GIZ) und Beratung bei Joint Ventures zwischen deutschen und indischen Schmuckherstellern. Verfasser des Fachbuches Training Manual for Gemstone setting. Durchführung von Fasskursen. 2016 Übernahme der Firma Talmon in Pforzheim.

6  Schmuck aus Papier

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Papier mag auf den ersten Blick ein ungewohntes Material für Schmuck sein, bietet aber durch die Farbenvielfalt und das niedrige Gewicht sehr interessante Gestaltungsperspektiven. Zudem ist es einfach und günstig überall erhältlich, die meisten Grundtechniken der Verarbeitung sind vertraut. Nebst unterschiedlichen Buntpapieren, Japanpapieren und Kartons arbeiten wir auch mit Papiergarnen in verschiedensten Stärken. Mit Silber für die technischen Teile (z.B. beim Ohrschmuck) können wir so ganz neue Schmuckstücke kreieren.
Kursleitung: Bea Benedetti, Goldschmiedin, beschäftigt sich seit einigen Jahren mit organischen und textilen Materialien. Sie setzt sich vor allem mit Papier als Schmuck-Werkstoff auseinander und hat ihr Wissen im Bildungsgang Papier am Kurszentrum Ballenberg vertieft.

7  Email Techniken

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Email ist die dauerhafte Verschmelzung der beiden Werkstoffe Metall und Glas. Die Vielfalt der Farben und Techniken bieten dem kreativen Emailkünstler ein unerschöpfliches Feld an Anwendungsmöglichkeiten. Das experimentelle und kunsthandwerkliche Emaillieren soll im Mittelpunkt dieses Seminars stehen. Es kann sowohl auf und in der Fläche als auch in der Form gearbeitet werden. Verschiedene Emailtechniken, wie Zellenemailtechnik, Grubenemailtechnik, Emailmalereitechnik und Industrieemailtechnik werden vermittelt.
Kursleitung: Mandy Rasch hat eine Goldschmiedeausbildung, ein abgeschlossenes Designstudium und eine eigene Werkstatt. Sie unterrichtet u. a. als freie Dozentin an der Handwerkskammer Erfurt, beteiligt sich an vielen Ausstellungen und an der Organisation des Erfurter Schmucksymposiums.

8 Argentium & Keum Boo

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Beispiel: Argentium Keum Boo

Argentium, eine patentierte Sterling Silber Legierung mit dem Halbmetall Germanium. Metallteile aus Argentium können ohne Lot verschweißt werden, Es entstehen keine Sudflecken und weitere Vorteile wie eine hohe Anlaufbeständigkeit, erhöhte Zähigkeit, ein erhöhter thermischer und elektrischer Widerstand und Vorteile für die Umwelt. Die Teilnehmenden lernen das Verschweißen und Verarbeiten der Teile ohne Lot. Argentium kann in verschiedenen Abmessungen im Kurs bezogen werden. Es ist nur unwesentlich teurer wie normales Sterlingsilber. Lieferadressen werden weitergegeben.
Keum Boo, ein 0,02 mm dünnes Feingoldblech lässt sich ohne Lot auch großflächig mit Feinsilber oder Argentium verbinden. Diese faszinierende, aus Asien stammende Technik funktioniert mit Hilfe einer Herdplatte schon bei ca. 400 Grad C. durch eine intensive molekulare Verbindung der beiden Metalle. Nach dem Auftragen der Feingoldauflagen können die Teile zu einem Schmuckstück weiterverarbeitet werden.
Kursleitung: Christine Zock hat eine klassische Ausbildung zur Goldschmiedin. Nach dem Abitur im Bereich Gestaltung hat Sie in verschiedenen Goldschmiedewerkstätten in Bremen und Hamburg gearbeitet. 2010, eröffnete sie die Werkstatt Silberfeile in Putzbrunn bei München. Anfang 2018 hat sie als erste Goldschmiedin in Deutschland die Prüfung zum offiziellen Argentium Instructor bei Ronda Coryell abgelegt.

9 Traditionelle japanische Techniken

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Kurs traditionelle japanische Techniken

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Beispiele: Nunome Zogan

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Nunome Zogan

Die Teilnehmenden werden zu Beginn dieses Kurses traditionelle japanische Metalllegierungen anfertigen. Die Rezepte wurden viele Jahrhunderte streng geheim gehalten und gelangten erst ab dem 17. Jahrhundert nach Europa. Shakudō „Rotkupfer“ ist eine traditionelle japa-nische Metalllegierung aus Kupfer mit 2–7% Gold. Shiro Shibuichi ist ein Sammelbegriff für silberhaltige Kupferlegierungen. Nami Shibuichi setzt sich aus 70% Cu 29 % Ag und 1% Au zusammen. Im zweiten Teil des Workshops wird die Flächentauschierung Nunomezogan gezeigt und geübt. Das zu bearbeitende Metallstück wird in Ziselierkitt befestigt, dann wird die Oberfläche des Grundmaterials mit einem scharfen Meisselchen aufgeraut, anschließend wird in diese aufgeraute Struktur eine dünne Metallfolie geschlagen und flachgehämmert. Als neuer zusätzlicher Akzent wird die japanische Graviertechnik mit einem selbst hergestellten Meissel vorgestellt und geübt.
Kursleitung: Takayoshi Terajima, geboren 1986 in Chiba Japan, hat an der Hiko Mizuno Universität u.a. bei Prof K. Kageyama traditionelles japanisches Metallhandwerk studiert. Auf den Masterabschluss in Tokio folgte 2018 das Diplom an der Akademie in München mit einer Arbeit, die beide Kulturen in Beziehung setzt. Die Arbeiten von Takayoshi Terajima sind in vielen Ausstellungen zu sehen.
www.takayoshiterajima.myportfolio.com

10 Antiklastisches Schmieden

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Diese Technik bietet Gestaltungsmöglichkeiten die mit konventionellen Methoden oder Werkzeugen nicht denkbar sind. Durch das Schmieden der Bleche auf wellenförmigen Eisen mit einem Delrin hammer wird eine Wölbung in zwei Richtungen möglich, wie es z. B. bei gewölbten Armreifen der Fall ist. Ein flaches Stück Metall lässt sich in eine fließende Form verwandeln, Die Eigenschaften des Metalls werden verändert. Die Festigkeit, die diese durch den Umformprozess erhalten, ermöglicht eine dünne Metalldicke. Dünne Metalle weisen eine hohe Belastbarkeit auf, sodass relativ große und dennoch sehr leichte Gegenstände hergestellt werden können.“ (Quelle Ganoskin)
Kursleitung: Georg Schulte, Goldschmiedeausbildung, seit 2004 Dozent für Metalltechniken an verschiedenen Institutionen und Leiter der Goldschmiedewerkstatt Oeding.

11 Gießtechniken

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Giesstechnik

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Giesstechnik

Gießen ist eine interessante Technik für die Schmuckherstellung, da sie handwerklich keine großen Anforderungen stellt und zudem die vielfältigsten Formen und Ideen zulässt. Gießen soll nicht primär das Ziel haben, Schmuck im herkömmlichen, montierten Stil herzustellen. Formen und Strukturen, die mit den klassischen Goldschmiedewerkzeugen nicht machbar sind, geben der Gießtechnik die besondere Note. In diesem Workshop werden verschiedene Gusstechniken wie das Wachsausschmelzverfahren, der Sandguss und der Ossa-Sepiaguss vorgestellt und geübt. Beim Ersten, auch Cire perdu genannt, werden kleinere Modelle, Schmuckobjekte oder Kleinplastiken aus Wachs modelliert, in eine Gipsmasse eingebettet, das Wachs ausgeschmolzen und verflüssigtes Silber mit der Hand- oder Tischschleuder in die Form gegossen. Beim Sandguss wird die zu gießende Form in einem ölhaltigen Sand abgeformt. Beim Ossa-Sepiaguss wird ein Tintenfischknochen der Länge nach durchgeschnitten und in die innere weiche Kalkschicht eine Wachsform eingedrückt oder eine Form geschnitten.
Kursleitung: Annina Rodigari. Goldschmiedin. Gestalterischer Vorkurs und Studium an der Fachklasse für Produktgestaltung an der HfG Zürich. wo sie auch unterrichtet. Eigenes Atelier für Gestaltung und Webdesign.


Materialien und Werkzeuge:

Neben den Edelmetallen steht den Teilnehmern ein umfangreiches Angebot an Materialien zur Herstellung von Schmuck zur Verfügung. Die Materialien werden am Ende des Kurses nach individuellem Gebrauch abgerechnet. In einigen Kursen wird ein Materialpauschale erhoben. Werkzeuge werden in allen Kursen zur Verfügung gestellt. Gerne dürfen eigene Werkzeuge oder Material mitgebracht werden. Einige Spezialwerkzeuge können nach dem Workshop erworben werden.

Information:

Design Werkstatt
Felix Urs Stüssi

Zasiusstrasse 106a
D-79102 Freiburg, Germany
Tel.: (00)49 761 706 713
info@stuessi.de • www.stuessi.de
Mobile (00)49 0178 671 72 08

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